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Die Concordia hat in Russland begeistert

Freiburger Nachrichten – Donenrstag, 6. Juni 2019

Die einwöchige Konzertreise der Freiburger Concordia ist vorbei. Präsident Damiano Lepori zieht eine durchwegs positive Bilanz.

Im Haus der Musik in Moskau zu spielen, vor fast ausverkauften Rängen, und am Ende von 500 begeisterten Russen mit Standing Ovations gefeiert zu warden : Das ist auch für die erfolgsverwöhnte Concordia nicht selbstverständlich. Am Dienstagabend ist das offizielle Blasorchester der Stadt Freiburg von einer einwöchigen Konzertreise aus Russland zurückgekehrt. Im Haus der Musik hatten die 54  mitgereisten Freiburger Musikerinnen und Musiker zusammen mit den Suworow-Kadetten gespielt, einem russischen Orchester, mit dem die Concordia seit einigen Jahren freundschaftliche Beziehungen unterhält. „Das Konzert war einer der Höhepunkte der Reise“, sagte Concordia-Präsident Damiano Lepori gegenüber den FN, „ein grossartiger Moment“.

Auch Ausflüge und Stadtrundgänge durften auf der Reise nicht fehlen :
Die Concordia vor dem Kreml in Moskau. Bild Charly Rappo

In bester Erinnerung würden ihm auch die beiden Konzerte in St. Petersburg bleiben, in den Sommergärten und im Hof der Capella, so Lepori weiter. Bei Letzterem spielte die Concordia zusammen mit einem professionellen russischen Militärorchester. „Die Musiker verstanden sich hervorragend, nicht nur während des Konzerts, sondern auch danach.“ Spontan sei sogar die Idee entstanden, das russische Orchester einmal nach Freiburg einzuladen, so wie die Suworow-Kadetten, die schon drei Mal hier waren und sicher wieder kommen werden.

Nur der Regen war nicht geplant

„Ich bin sehr glücklich und zufrieden mit der ganzen Reise“, sagte Damiano Lepori. Alles habe wie geplant geklappt. Die grösste Schwierigkeit war der Regen, der das Freilicht-Konzert der Concordia zur Einweihung der neuen Schweizer Botschaft in Moskau zu vereiteln drohte. Doch schliesslich habe das Orchester Schutz unter einem Vordach gefunden, und Botschafter Yves Rossier persönlich habe einen Regenschirm für Dirigent Jean-Claude Kolly organisiert, erzählt Lepori.

Die Reise sei nicht nur musikalisch erfolgreich gewesen, betont der Präsident, sondern habe auch menschlich viel gebracht. „Das Orchester ist noch näher zusammengerückt, und die Musikerinnen und Musiker haben sich von einer anderen Seite kennengelernt als sonst während der Proben. Das ist für alle motivierend und wird sie noch mehr über sich hinauswachsen lassen.“

Carole Schneuwly



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